Preiswertes Wohnen auf dem alten Feuerwehrareal

Preiswertes Wohnen auf dem alten Feuerwehrareal Für das alte Feuerwehrareal will man für über 100 T € einen Wettbewerb für Teams aus Investoren und Architekten ausschreiben.
Neben Gewerbeflächen soll vor allem Wohnraum entstehen, der zumindest zum Teil auch für die Mehrheit bezahlbar ist.. Was das in Zahlen bedeutet wird allerdings nicht gesagt. Der letzte Wettbewerb brachte uns hochpreisige fünfeckige Würmchen, die nur für diejenigen bezahlbar sind, die für eine Wohnung soviel ausgeben können, wie in den meisten Stadtteilen ein freistehendes Einfamilienhaus kostet. Welche junge Familie kann sich das leisten? Wer ernsthaft „bezahlbare“ Wohnungen bauen will, der nimmt die 100 T €, beauftragt 10 Architektenbüros, die mit dem Bau von günstigem Wohnraum erfahren sind, und macht die Vorgabe, dass ein Quadratmeter im Verkauf z.B. nicht mehr als 2.000 € kosten darf. Dann sucht man aus den Entwürfen die Besten aus, lässt unsere Stadtbau mit einem kompetenten Partner bauen und nach sozialen Aspekten an Familien verkaufen. In die Überlegungen der Architekturbüros sollte man auch den Bau eines neuen Rathauses einbeziehen. Ohne Alternative wird uns irgendwann der Kauf und die Renovierung des „roten Rathauses“ nämlich kaum billiger kommen. Wer wirklich für Ettlingen ist, die Stadt bewegen will, und für alles Mögliche steht, sogar wie wir für bezahlbaren Wohnraum, der könnte sich doch auch unserem Vorschlag anschließen. Oder nicht? PS: Bitte geben Sie uns am Sonntag Ihre Stimme.
Jürgen Maisch & Berthold Zähringer